New York City Marathon

nach dem Verletzungsbedingtem Aus von Carpi dachte ich eigentlich die Saison ist gelaufen, nach 7 Tagen Pause war die Verletzung abgeklungen und ich merkte die Laufform war zwar nicht mehr am höchsten Stand aber es sollte doch noch für eine Ansprechende Leistung reichen. So entschied ich mich doch noch zu einem Antreten in New York.....
Heraus kam mit 2:26:14 ein 34.Platz, zwar nicht überragender aber doch versöhnlicher Abschluss einer etwas durchwachsenden Saison.

Jetzt erstmal eine 3wöchige Pause bevor es Anfang Dezember mit dem Aufbau für die neue Saison losgeht ;-)

es will heuer nicht sein....

aus nach 20km!!!
erstmal nach über 40 Marathons konnte ich ein Rennen leider nicht beenden. Passend zur gesamten Herbstsaison setzte sich mein Pech nun auch beim Saisonhöhepunkt beim Marathon in Carpi fort.
Hatte ein super Gefühl und die ersten km lief es auch wie am Schnürchen, ideale Bedingungen, super Gruppe, genauer Zeitplan, also einer sub 2:20 zeit stand nichts im Wege.... bis km 15, da begann ein leichtes ziehen im linken Oberschenkel, zuerst machte ich mir noch keine Gedanken aber es verschlimmerte sich von Minute zu Minute und kurz vor Halbmarathon war an ein weiterlaufen nicht mehr zu denken, Muskelzerrung sch....

War wirklich den Tränen nahe, habe heuer sehr viel Zeit investiert und nun so ein Saisonende... aber so ist nun mal der Marathon also Kopf hoch und mit possetiven Gedanken und neuer Motivation ins nächste Jahr...

Berlin Marathon 2009




heuer ging es für mich wie fast alle Jahre Ende September, nun schon zum 10 mal nach Berlin zum Marathon. Mit aber einen entscheidenden Unterschied: dieses mal werde ich nicht selbst den Marathon bestreiten.
Mit einer lustigen 40köpfigen Läufergruppe ging es Freitag früh zum wohl schnellsten und bestorganisierten Marathon der Welt. Am Samstag morgen nahmen wir noch alle gemeinsam am Frühstückslauf mit spektakulärem "Zieleinlauf" im Berliner Olympiastadion teil, bevor es Sonntag früh 9:00Uhr... los geht!

Für mich war es einer meiner letzten Testläufe vor dem Marathon in Carpi am 11.Oktober. Genau wie geplant lief ich bei etwas warmen Temperaturen 30km in 3:25/km, fühlte mich wirklich stark dabei und hätte wirklich Lust gehabt bis ins Ziel weiterzulaufen. Aber "mein" Marathon steht erst in 3 Wochen am Programm, bis dahin heißt es nun die Kräfte sparen und motiviert ins Rennen zu gehen...

Alpenduathlon und Ricki Marathon

Nach einigen ruhigeren Tagen ging es schon bald wieder im gewohnten Trainingsrhythmus weiter. Gestern stand dann mit meinem "Partner" dem klasse Mountain Biker Klaus Fontana die Titelverteidigung beim Alpenduathlon (Klausen-Latzfonser Kreuz) an. Mit 1:20:32 konnten wir nicht nur unseren Titel verteidigen mit 35:44 gelang mir auch eine knappe Verbesserung meiner letztjährigen Laufzeit und das obwohl ich nicht voll aus mir herausging, den Nachmittag stand noch ein Start beim "Ricki-Marathon" in Sarntal am. Richard Gross ein Südtiroler Marathon "Welten-Bummler" feierte nicht nur seinen 100. Marathon sondern wurde zudem 42Jahre und 195 Tage also wenn das kein Grund für einen eigenen Marathon ist.
Aus meinem Plan 20-25km zu laufen wurden die gesamten 42,195km, haben uns prächtig unterhalten und es war eine willkommene Abwechslung zu den sonst meist einsamen langen Trainingsläufen.

Jungfrau Marathon 2009


meine Rechnung ist leider nicht ganz aufgegangen....
Das die Titelverteidigung ein schweres Unterfangen wird war mir von vorne herein klar.
Habe mir schon die Tage davor geschworen nicht auf Platzierung sondern voll auf Sieg zu laufen. Nach den üblichen 7-8km gemütlichen „eingewöhnungs“ Kilometern versuchte ich immer wieder durch Rhythmuswechsel meine Gegner müde zu laufen, es war mir logisch bewusst das auch ich damit ein hohes Risiko eingehe.Mit Jonathan Wyatt und Tarcis Ancay im Schlepptau passierte ich den Halbmarathon in 1:15:27, beim steilen Anstieg nach Wengen (25.-30.km) kam Jonathan etwas weg und beim km30 in Wengen hatte ich knapp 1:30min Rückstand. Von der wie immer phantastischen Stimmung an der Strecke getrieben setzte ich alles auf eine Karte und startete meine Aufholjagt. Bei km 37 war ich bis auf 40sek an Jonathan herangelaufen, bevor mich aber leider meine Kräfte verließen. Ab 37 musste ich meinem riskanten Rennen doch Tribut zollen und ich brach leider etwas ein, bei 38,5 verlor ich dann den 2. und bei 39,5 den 3.platz......
Denke mit einem „vorsichtigerem“ Rennen wäre sicher ein Platz am Podium möglich gewesen, habe mir aber fest vorgenommen alles zu riskieren und voll auf Sieg zu laufen. Dachte mir lieber mit erhobenen Kopf verlieren als schon von vorneweg aufgeben.Bereue aber meinen Entschluss nicht, kann mir nichts vorwerfen, habe wirklich alles versucht.


Auf gehts

Übermorgen ist es dann soweit, das erste große Ziel der Herbstsaison steht an! Mache mich heute gemeinsam mit Steffi und Gerd auf den Weg nach Interlaken, die letzten Trainings verliefen sehr vielversprechend.
Meine Fahne in Interlaken vom letzten Jahr hängt schon mal ;.-)

Generalprobe misslungen....


Beim Halbmarathon am Wörthersee in Rahmen von "Kärnten läuft", stand das letzte Rennen vor dem Jungfrau Marathon auf dem Programm.
Bei hohen Temperaturen konnte ich leider nicht meine gewünschte Leistung erbringen, mit 1:09:12 blieb ich weit unter meinen Erwartungen. Schon nach 7-8 km merkte ich  es ist nicht mein Tag, im Hinterkopf schon den "Jungfrau-Marathon" lies ich es dann etwas ruhiger angehen denn ich wollte nicht zuviel Pulver in einem Hitzerennen verschießen.
Nun steht in 10 Tage das "große Rennen" an, bin zuversichtlich genau auf den Tag fitt zu sein!

Pfunderer Lauf

Der Pfunderer Lauf war heuer eine wichtige Standortbestimmung auf meinem Weg zum Jungfraumarathon. Schon ab dem ersten Metern übernahm ich die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr ab, konnte das Rennen in 1:07:22 klar vor Alex Steinmair für mich entscheiden.
Ein wunderschöner Lauf über 16km mit 950 Höhenmetern, also das ideale Vorbereitungsrennen. Obwohl ich etwa 2 min langsamer als bei meinem "Rekordlauf" 2007 war, konnte ich mit meinem Rennen sehr zufrieden sein. Die Form zeigt weiter, fühle mich von Woche zu Woche besser.

5 Fragen an Hermann Achmüller: Das Interview.


Seiser Alm, 21. Juli 2009 - 5 Fragen an Titelverteidiger Hermann Achmüller

OK-Präsident Christoph Seiler traf auf der Seiser Alm im Südtirol Hermann Achmüller, den Jungfrau-Marathon-Sieger von 2008 im Höhentrainingslager. Titelverteidiger Achmüller fiebert seinem dritten Start in Folge am Jungfrau-Marathon entgegen.

Christoph Seiler (CS): „Hermann, es dauert jetzt noch gut sechs Wochen bis zum 17. Jungfrau-Marathon. Wie fühlst Du Dich?"
Hermann Achmüller (HA): Ich fühle mich ausgezeichnet, habe sehr gut trainiert und freue mich riesig auf meinen Saisonhöhepunkt Jungfrau-Marathon. Im Gegensatz zu den beiden letzten Jahren habe ich mein Training umgestellt, um mich noch besser vorzubereiten. Zum ersten Mal in meinem Leben bereite ich mich in der Höhe auf einen Marathon vor. Ebenfalls zum ersten Mal habe ich auch gezielt Bergtrainings in meine Vorbereitung eingebaut. Bisher habe ich den Jungfrau-Marathon immer „nur" mit einer „normalen" Marathonvorbereitung in Angriff genommen. Du glaubst es nicht, aber ich bin das erste Mal auf der Seiser Alm!

Hermann Achmüller beim Interview
Bild: Titelverteidiger Hermann Achmüller und OK-Präsident Christoph Seiler auf der Seiser Alm vorm dem Schlern.

CS: „Was hast Du Dir dieses Jahr vorgenommen? Als Titelverteidiger kannst Du Dich ja gar nicht mehr steigern. Eine Fahne von Dir wird auch hängen auf der Startgeraden in Interlaken!"
HA: „Ja, ich freue mich natürlich auf die Fahne! Das ist eine ganz grosse Ehre für mich. Ein erneuter Sieg wäre natürlich perfekt. Weil aber Jonathan Wyatt und andere starke Athleten gemeldet sind, ist es sicher sehr schwer, auch den 17. Jungfrau-Marathon zu gewinnen. Sagen wir es so: 2007 bin ich 2 h 58 min gelaufen. Heuer habe ich besser und spezifischer trainiert, also sollten 2 h 55 min drin liegen. Wenn ich so schnell oben bin, dann sind wohl nicht mehr viele vor mir...

CS: „Wie sieht Dein Alltag im Höhentrainingslager aus?"
HA: „Laufen, essen, schlafen! (lacht). Erstmals in meinem Leben kann ich mich absolut professionell vorbereiten. Zudem kriege ich hier oben einen Einblick in das Training der kenianischen Weltklasseathleten und von Eurem Marathon-Ass Viktor Röthlin. Das spornt natürlich zusätzlich an. Da ich v.a. im Grundlagenbereich trainiere, sind die Umfänge natürlich sehr hoch. Ich habe vier Wochen nach einander über 200 Kilometer pro Woche gemacht. Auch das ist ein Novum für mich."

CS: „Was machst Du nach dem Höhentrainingslager in den verbleibenden Wochen bis zum Jungfrau-Marathon? Sieht man Dich noch an Vorbereitungswettkämpfen?"
HA: „Ja, ich plane noch drei Vorbereitungsrennen, denen ich allerdings mit Ausnahme des Halbmarathons am Wörthersee zwei Wochen vor dem Jungfrau-Marathon keine allzu grosse Bedeutung zu messe. Ziel ist es lediglich, an meiner Form noch ein wenig zu schleifen, damit ich dann am 5. September dem Jonathan Wyatt das Leben so schwer wie möglich machen kann."

CS: „Gibt es zum Abschluss noch einen Geheimtipp des Champions für den Volksläufer?"
HA: „Oh ja! Ja nicht zu schnell starten! Ich rede da aus eigener Erfahrung: Bei meinem ersten Start an der WM im 2007 wäre ich viel zu schnell gestartet, wenn der Jonathan nicht dabei gewesen wäre. Ich sagte mir einfach, der wird schon wissen, weshalb er nicht schneller startet. Zum Glück habe ich mich an ihm orientiert. Also liebe Volksläufer: Vergesst Eure Halbmarathonzeiten auf der ersten Hälfte nach Lauterbrunnen!"


CS: „Hermann, vielen Dank für das Gespräch. Ich wünsche Dir noch einen guten Abschluss der Vorbereitungen und natürlich toi, toi, toi am 5. September!"


http://www.jungfrau-marathon.ch

Es läuft wieder ;-)

wie es aussieht erhole ich mich nun doch langsam von meinen intensiven Trainingswochen in St.Moritz und Seiser Alm.
Habe seit einigen Tagen wieder ein sehr gutes Gefühl, gerade bei den wichtigen harten langen Läufen fühle ich mich stark wie selten zuvor. Als Abschluss der 3. Trainingsphase steht nun der "Pfunderer-Lauf" am Samstag auf dem Programm, bevor es in die letzten 3 Wochen vor dem Jungfrau-Marathon geht.